Er wird in der Regel von einem Elektromotor mit 0,75 bis 7,5 KW angetrieben
Die Seilgeschwindigkeit beträgt ca. ¼ der Luftgeschwindigkeit bei pneumatischen Systemen aber ist deutlich schneller als vergleichbares mechanisches Equipment
Belüftetes Produkt: Die Menge der Luftaufnahme hängt stark vom jeweiligen Produkt ab. Mehl z.B. nimmt mehr Luft als Weizen auf . Mehl hat eine Schüttdichte von 0,56 bis 0,64 kg/l und hat belüftet nur noch eine Dichte von 0,13 bis 0,16 kg/l. Weizen dagegen hat eine Schüttdichte von 0,72 bis 0,77 kg/l und belüftet 0,56 bis 0,61 kg/l. Dieser Umstand führt dazu dass ein Floveyor der Baureihe F3 mit Mehl einen Durchsatz von ca. 5,5 t/h bringt während mit Weizen 30 t/h zu erreichen sind.
Das Material gelangt in das Zentrum des Laufrades, wird dort beschleunigt und bewegt sich durch die Zentrifugalkraft nach außen.
Durch das Förderseil wird die Luft in den Rohren bewegt. Die Luft bewegt dann das Produkt. Die Polyurethanscheiben können sich innerhalb der Förderrohre und Gehäuse frei bewegen. Bedingt durch die relativ hohe Geschwindigkeit wird eine erstaunlich große Produktbreite fluidisiert.
Der Antrieb kann sich am Fuß oder am Abwurf befinden. Bei kurzen bis mittleren Längen ist er in der Regel unten; bei langen Einheiten oder Geräten die mit geringeren Geschwindigkeiten arbeiten (Drag units) wird er oben angebracht.
Floveyor Drag-units sind in der Regel langsam laufende Maschinen die über mehrere Ein- oder Ausläufe verfügen. Diese können wiederum mit diversen Absperrklappen/Schiebern etc. nach Kundenwunsch kombiniert werden. In Verbindung mit einen Standard Floveyor können so entsprechende Verteilungen/Ab- bzw. Aufgabestellungen geschaffen werden.
Details:
Der Floveyor wurde entwickelt um trockene Pulver und Granulate durch ein aeromechanisches Verfahren zu tranportieren.
Das wichtigste Detail ist dabei das Förderseil. Es besteht aus einen Drahtseil auf dem die Transportscheiben aufgepresst sind, sowie 2 Umlenkräder. Das Förderseil bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit in den Rohren. Auf der Rückseite der Scheiben entsteht dabei ein Unterdruck der das Produkt mitzieht. Dieses Verfahren ist sehr Produkt schonend und es entsteht kaum Abrieb.
Beim betreiben des Floveyor ohne Produkt wird nur die in den Rohren vorhandene Luft zirkuliert. Wird nun Produkt aufgegeben so verdrängt das Produktvolumen das gleiche Luftvolumen. Da beim Abwurf die gleiche Luftmenge wieder eingesaugt wird entsteht ein minimaler Luftstrom der sich über den Aufgabetrichter ausgleicht.
Im Gegensatz zu jedem anderen pneumatischen System wird daher keinerlei Abluftsystem, mit den damit verbundenen Problemen und Kosten benötigt. Lediglich die im zu befüllenden Behältnis durch das Produkt verdrängte Luft muß gegebenenfalls berücksichtigt werden.